Montag, 26. August 2013

DISCOVERY

Discovery Team 2013

Ich wusste nicht dass es so kommen wuerde.
 Wir hatten die besten Wochen in Manila die ich mir vorstellen kann!
Ich kann es nicht anders sagen. Dieses Team an solch wertvollen und motivierten jungen Frauen hat es geschafft, nach Manila zu kommen und den Armen zu begegnen. Wirklich zu begegnen. Das Thema Armut hat nun ein Gesicht. Es ist nun verstanden worden was es bedeutet, wenn es *viel* regnet. Das bedeutet naemlich fuer viele Menschen in Manila, dass sie ihr Haus nicht mehr oder nur im oberen Stock *bewaten* koennen, wenn sie denn einen haben. Dass alles nass und modrig ist und stinkt. Dass Hab und Gut abhanden kommt. Dass es keinen Strom und kein frisches Wasser gibt.
Die Frauen haben sehen koennen wie viel Freude die Armen haben. Wie viel sie uns schenken waehrend wir hier sind. Wie sie sich bemuehen, mit uns lachen, uns hineinnehmen in so viel mehr Beziehung - in etwas, was in unserem schnelllebigen schweizer und deutschen Alltag so schnell verloren geht. Hier wird zugehoert, besucht, zusammen vor dem Haus gesessen. Jeder ist willkommen.

Wir haben Orte gesehen, die nicht lebenswuerdig sind. *Haeuser* ohne Sonnenlicht, mit 12qm, ohne Sitzgelegenheit. Mit Reissaecken abgesicherte Huegelhaeuser, bei denen man eigentlich nur drauf warten kann, dass sie beim naechsten Monsunartigen Regen einstuerzen.
Der Muellberg rueckte ploetzlich sehr nah, wir haben Menschen getroffen, die darauf arbeiten - also den Muell sortieren. Schon am Rand ist der Gestank fast unertraeglich. Aber die Witwe mit den 7 Kindern verdient dort jeden Tag ihr Geld, dass wenigstens ein kleiner Teil der Kinder in die Schule gehen kann. Damit sie genug zu essen haben.

Wir konnten nun am Ende einige Tage in Camp Rock verbringen, wo auch Onesimo die Kinder und Jugendlichen zu Camps hinbringt aus dem Smog und dem Dreck in eine wunderschoene Umgebung.

Auch hier durften wir eine wunderbare Zeit verbringen, ueber Soziale Gerechtigkeit, Gott, Christen und ueber Armut diskutieren, plaudern, debattieren.
Ich bin sehr gespannt was in diesen Frauen alles passiert und wie sie vielleicht ein bisschen mehr Licht in unser Denken ueber Armut, Arme und die Welt bringen koennen.

 Ich selbst werde nun noch 2 Wochen mit Servants verbringen. Dies im naechsten Eintrag.

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