hallo zusammen :)
Ich bin so froh! meine
Arbeitsstelle macht es mir möglich, nochmal für zwei Monate nach Manila
zu gehen Anfang 2017. Das ist wunderbar. Ich werde noch einmal ein paar
Wochen bei einer Familie im Slum wohnen und nun auch die Seite
ausserhalb eines Centers noch besser kennenlernen.
Der
Flug ist gebucht (toll, mit Emirates zu einem unglaublich günstigen
Preis!) und nun fange ich an, die Details zu planen - mein Gastgeber an
meinen Freitagen, vielleicht geh ich noch einmal in die Sprachschule,
zwischendurch ist noch die grosse Konferenz von Servants. Auf diese bin
ich sehr gespannt, einmal international Leute kennenlernen, die alle für
die Armen arbeiten.
bis bald
Montag, 16. Mai 2016
Mittwoch, 3. Juni 2015
DANACH
es sind nun schon Wochen vergangen seit meiner Zeit in Manila. Ich bin immer noch im Nachklang. Mache doch einige Dinge anders als vorher. Bin in Warteschlangen etwas Geduldiger.
Diesen Sonntag werde ich im ICF ein kleines Interview haben.
Über meine Zeit in Manila. es ist das zweite Mal dass ich ein bisschen erzählen kann, aber das erste Mal so gross.
Bin nervös - und freue mich meine Zeit mit den wunderbaren Mädchen teilen zu dürfen!
Diesen Sonntag werde ich im ICF ein kleines Interview haben.
Über meine Zeit in Manila. es ist das zweite Mal dass ich ein bisschen erzählen kann, aber das erste Mal so gross.
Bin nervös - und freue mich meine Zeit mit den wunderbaren Mädchen teilen zu dürfen!
Freitag, 20. März 2015
die Wochen danach
Es war sehr schön wieder zuhause anzukommen. zeit mit meiner Familie und meinem Freund zu verbringen, auch die frische Luft zu atmen (so kalt!).
Ich bin wieder eingestiegen in meinen Arbeitsalltag und nun meinen Geburtstagsvorbereitungen, da ich tatsächlich schon 30 werde.
Es ist ein unglaublicher Unterschied wieder hier zu sein. Ich muss viel an meine Mädels in Manila denken und es fühlt sich sehr mies an, dass ich nicht einfach wieder hinfahren kann und sie besuchen. Dass es eben nicht möglich ist oft zu telefonieren da sie einfach keinen Computer und auch kein Telefon haben. Demnächst muss ich Bilder sortieren und sie meinen Freunden zeigen - bisher habe ich mich davor gedrückt. Es ist sehr anstrengend für mein Herz, die Bilder anzuschauen und meine Gefühle zu sortieren. Nun mache ich gerade ein Frühlingsvideo für die Kinder. Da es in Manila keinen Frühling gibt, schicke ich ihnen ein Video von unseren Blumen und Knospen und Blüten.
Trotz dessen bin ich sehr dankbar für meine Zeit in Manila. Meine Zeit, die ich mit den Armen verbracht habe. Die ich gelernt habe was es heisst, mit wenig bis nichts zu leben und wie man trotz dessen glücklich und fröhlich sein kann.
Und wie wichtig es ist dass wir diese wundervollen Menschen nicht vergessen, sondern sie respektieren und lieben.
Donnerstag, 19. Februar 2015
Abschied von Manila
Nach einer *Auskling*Woche in Manila, die ich teilweise mit meiner neuen Freundin Lindsey und mit Familie Schneider und Elena(OnesimoVolunteer aus der Schweiz) zubringen durfte, ist nun mein vorletzter Tag. Morgen Abend werde ich zum Flughafen fahren und es wird mir sehr schwer fallen , abzufliegen.
Gestern waren wir in *chinatown* in Manila. Es ist schon sehr eindrücklich, ein Stadtgebiet mit wenig grün, die Strassen sind dreckig von den vielen Abgasen. So auch die Leute die auf der Strasse wohnen. Abends sind wir auf der Suche nach einem Restaurant an den grossen Hotels von Manila vorbeigelaufen - die Strassen des Touristenviertels voll mit Prostituierten. Mich überkommt Traurigkeit. Welch ein Bild wohl die *Ladies* von uns drei weissen Frauen haben. Leider sieht man uns ja nicht an, dass wir genau aus dem gegenteiligen Grund als unsere meist männlichen Landsleute in Manila sind.
Ich packe meinen Koffer - mal wieder maximal 30kg. wahrscheinlich sind in meinem Koffer mehr Sachen als die Familien besitzen die ich gestern auf der Strasse getroffen habe.
Gestern waren wir in *chinatown* in Manila. Es ist schon sehr eindrücklich, ein Stadtgebiet mit wenig grün, die Strassen sind dreckig von den vielen Abgasen. So auch die Leute die auf der Strasse wohnen. Abends sind wir auf der Suche nach einem Restaurant an den grossen Hotels von Manila vorbeigelaufen - die Strassen des Touristenviertels voll mit Prostituierten. Mich überkommt Traurigkeit. Welch ein Bild wohl die *Ladies* von uns drei weissen Frauen haben. Leider sieht man uns ja nicht an, dass wir genau aus dem gegenteiligen Grund als unsere meist männlichen Landsleute in Manila sind.
Ich packe meinen Koffer - mal wieder maximal 30kg. wahrscheinlich sind in meinem Koffer mehr Sachen als die Familien besitzen die ich gestern auf der Strasse getroffen habe.
Freitag, 13. Februar 2015
Abschied
Wir haben eine kleine Abschiedsfeier gemacht. Es war sehr lustig, die Mädchen haben einen Sketch aufgeführt über mich und lustige Begebenheiten während meiner Zeit. Wir haben lecker gegessen und Fotos gemacht. Sie haben mir ein tollen kleines Andenken in Form eines Jeepneys geschenkt , an das sie von jedem ein Foto geklebt haben. Ich habe ihnen Tagebücher und Kosmetiktäschchen geschenkt - beides schon in regem Gebrauch ;) Es ist schwierig zu gehen. Sie sind sehr traurig und ich habe auch sehr Mühe. Es ist schon unglaublich. So viele Kilometer zwischen uns.
Thunfisch und Kekse - dies ist ein sehr billiges Frühstück. Aber es passt in ein Slumbudget. Von uns kann sich wahrscheinlich keiner vorstellen das zu frühstücken. Oder es generell als Mahlzeit zu deklarieren.
Thunfisch und Kekse - dies ist ein sehr billiges Frühstück. Aber es passt in ein Slumbudget. Von uns kann sich wahrscheinlich keiner vorstellen das zu frühstücken. Oder es generell als Mahlzeit zu deklarieren.
Donnerstag, 5. Februar 2015
I miss you
ach du meine Güte...schon 10 Tage bevor ich aus dem Center ausziehe kommt immer wieder mal ein Mädchen zu mir und nimmt mich in den Arm und sagt mir wie sehr sie mich vermissen wird. Das macht mein Herz sehr schwer - ich werde sie unglaublich vermissen, diese jungen Frauen.
Wir waren Mittwoch in einer Spielhalle - da gibt es KaraokeBoxen. Ich hab nun wahrscheinlich einen bleibenden Hörschaden, aber es war sehr lustig. Es ist schön auch einmal so etwas mit ihnen geniessen zu können.
Die jüngste im Center, Floralyn, ist mein neues Patenkind. Ich freue mich dass wir uns persönlich kennen. Und einiges schon zusammen gemacht haben. Sie ist sehr motiviert. Onesimo kann einen grossen Unterschied machen in ihrem Leben.
Meine Zeit neigt sich wirklich nun dem Ende zu. Ich verabschiede mich schon bei den Freunden die ich nicht mehr sehen werde, mache Treffen aus - es ist unglaublich wie schnell die Zeit hier vorbei geht. Ich sortiere Kleider und Sachen aus die ich bei der Slumkirche lasse. Sie verteilen sie an die Bedürftigen der Nachbarschaft.
Wir waren Mittwoch in einer Spielhalle - da gibt es KaraokeBoxen. Ich hab nun wahrscheinlich einen bleibenden Hörschaden, aber es war sehr lustig. Es ist schön auch einmal so etwas mit ihnen geniessen zu können.
Die jüngste im Center, Floralyn, ist mein neues Patenkind. Ich freue mich dass wir uns persönlich kennen. Und einiges schon zusammen gemacht haben. Sie ist sehr motiviert. Onesimo kann einen grossen Unterschied machen in ihrem Leben.
Meine Zeit neigt sich wirklich nun dem Ende zu. Ich verabschiede mich schon bei den Freunden die ich nicht mehr sehen werde, mache Treffen aus - es ist unglaublich wie schnell die Zeit hier vorbei geht. Ich sortiere Kleider und Sachen aus die ich bei der Slumkirche lasse. Sie verteilen sie an die Bedürftigen der Nachbarschaft.
Samstag, 31. Januar 2015
Camp
Wir haben einen Ausflug gemacht mit allen Centern. Ein Haufen Jungs und Mädels und viel Spass. Und viel Stress... wir haben in einem Jugendlager in den Bergen übernachtet, draussen Spiele gespielt. Da wir nicht übermässig mit Spielsachen ausgestattet sind, nehmen wir was so im Garten liegt. Wie zum Beispiel alte Autoreifen. Wir haben den Vulkan besucht und den Palace in the Sky -ein nicht fertiggestellter *Palast* auf der Spitze eines Berges, der von einer First Lady der Philippinen gebaut wurde 1981...und nicht fertiggestellt.
Es ist schön dort oben, frische Luft, Wind, man kann weit über das Lend schauen. Die Jugendlichen geniessen es. Auf der Heimfahrt stehen wir dann in einem MiniTransporter bei 26Grad mit 17 Insassen 3 Stunden im Stau - das ist eine Herausforderung. Ich kann nun jeden mit Platzangst verstehen.
Ich merke immer wieder die grossen Unterschiede hier. Es fängt schon an in der Laufgeschwindigkeit. Des öfteren stolpere ich fast in jemanden der vor mir läuft, weil meine Geschwindigkeit einfach sehr viel schneller ist. Wenn ich im Bus fahre kommen oft Händler rein die aus grossen Plastikeimern geröstete Erdnüsse verkaufen. In so 20g Portionen. Erst dachte ich, wie um alles in der Welt diese Männer damit so viel verdienen dass es zum leben reicht. Doch die Leute kaufen es. Es wird sicher nicht für viel reichen. Aber vielleicht um abends Essen für die Kinder nach Hause zu bringen.
Es ist schön dort oben, frische Luft, Wind, man kann weit über das Lend schauen. Die Jugendlichen geniessen es. Auf der Heimfahrt stehen wir dann in einem MiniTransporter bei 26Grad mit 17 Insassen 3 Stunden im Stau - das ist eine Herausforderung. Ich kann nun jeden mit Platzangst verstehen.
Ich merke immer wieder die grossen Unterschiede hier. Es fängt schon an in der Laufgeschwindigkeit. Des öfteren stolpere ich fast in jemanden der vor mir läuft, weil meine Geschwindigkeit einfach sehr viel schneller ist. Wenn ich im Bus fahre kommen oft Händler rein die aus grossen Plastikeimern geröstete Erdnüsse verkaufen. In so 20g Portionen. Erst dachte ich, wie um alles in der Welt diese Männer damit so viel verdienen dass es zum leben reicht. Doch die Leute kaufen es. Es wird sicher nicht für viel reichen. Aber vielleicht um abends Essen für die Kinder nach Hause zu bringen.
Abonnieren
Posts (Atom)
